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Was ist das Transferkolloquium?

Das ZNL bietet ab 2017 ein Transferkolloquium für interessierte Gäste an. Dieses Kolloquium ist ein Austauschforum. Es werden einerseits Theorien und andere wissenschaftliche Ergebnisse vorgestellt. Diese werden andererseits in ihrer Anwendbarkeit für die Praxis diskutiert. Das Transferkolloquium teilt sich deshalb in drei Phasen: (a) die Vorstellung der Theorien und Ergebnisse, (b) die Diskussion in Kleingruppen und (c) die Zusammenfassung der Inhalte der Diskussion im Plenum.
Damit erhalten die Gäste die Möglichkeit eine aktive Rolle einzunehmen und Ideen und Meinungen zum Thema einzubringen.

Wann und wo finden die Transferkolloquien statt?

Das Transferkolloquium findet außerhalb der Ferienzeiten monatlich an einem Dienstagabend 17:30 Uhr im Dachgeschoss des ZNL statt (siehe Kontakt).
Zur Abschätzung der Teilnehmerzahlen wird um Anmeldung über die folgende Webseite gebeten.

Ausblick auf Themen und Termine

23. Mai 2017

Leider müssen wir das Kolloquium  am 23. Mai zum Thema „YOLO - Teste deine Grenzen“: Ein Präventionsprogramm für die Sekundarstufe 1 zur Förderung der exekutiven Funktionen und der Risikokompetenz“  aufgrund mangelnder Teilnehmerzahlen absagen. Wir bitten Sie, dies zu entschuldigen. Sollte es einen Nachholtermin dafür geben, werden wir Sie an dieser Stelle  darüber informieren.

„YOLO - Teste deine Grenzen“: Ein Präventionsprogramm für die Sekundarstufe 1 zur Förderung der exekutiven Funktionen und der Risikokompetenz.
An diesem Abend dreht sich alles um die Entwicklung und die Förderung der exekutiven Funktionen und der Risikokompetenz im frühen Jugendalter. Sobald Kinder in die Pubertät kommen streben sie vermehrt danach, Bekanntes zu verlassen, und ihre Fähigkeiten und Grenzen zu testen. Oftmals begeben sie sich dabei in riskante Situationen. Das hat unter anderem mit den Umbaumaßnahmen im Gehirn zu tun. Gute exekutive Funktionen, die auch davon betroffen sind, helfen ihnen dabei, Gefahren realistisch einzuschätzen und sich situationsangemessen zu verhalten. Am ZNL wurde das Präventionsprogramm „YOLO – Teste deine Grenzen“ zur Förderung der exekutiven Funktionen und der Risikokompetenz in der frühen Jugend entwickelt und im vergangenen Schuljahr mit Sechst- und Siebtklässlern im Rahmen von Schul-AGs getestet. Erste Ergebnisse sind vielversprechend. „YOLO“ soll deshalb noch an weiteren Schulen angeboten werden, damit noch mehr Schülerinnen und Schüler davon profitieren können. 
Nach einer Vorstellung des Präventionsprogrammes und erster Ergebnisse wird der Schwerpunkt des Abends auf der anschließenden Diskussion liegen: Wie hoch ist der Bedarf der Schulen an solchen Präventionsprogrammen? Wie könnte das in den Schulen organisiert werden? Was bräuchten Schulen, um das Programm anbieten zu können?
 

Juni - Juli 2017

Selbststeuerung und exekutive Funktionen im Grundschulalltag fördern

 

Bisherige Kolloquien

4. April 2017

Berufsorientierung aus Sicht der Eltern
Wie können Eltern die Berufsorientierung ihres Kindes unterstützen und was wünschen sie sich dafür?

31. Januar 2017

Große Ideen der Naturwissenschaften bei kleinen Grundschülern in Deutschland
Das Thema des Abends ist der MINT-Unterricht in der Grundschule. Wir möchten die Ideen von Wynne Harlen vorstellen und diskutieren. Wynne Harlen ist eine emeritierte Professorin, die über 50 Jahre lang zur Vermittlung von Naturwissenschaften geforscht hat. Sie gab 2015 das Buch „Working with the Big Ideas of Science Education“ heraus. Es beschreibt, wie Naturwissenschaften mit großen Ideen vermittelt werden können. Beispiele für solch große Ideen sind z.B., dass alle Materie aus kleinsten Teilchen besteht, dass Objekte andere Objekte aus der Ferne beeinflussen können, dass Bewegungsänderungen eine Kraft brauchen oder dass Organismen Energie und bestimmte Substanzen zum Leben brauchen.
Weg von vereinzelten Phänomenen – hin zu großen Ideen? Funktionieren solch große Ideen schon in der Grundschule? Wie kann das aussehen? Wie muss es angelegt werden? Diese Fragen werden wir an dem Abend nach einem Impulsvortrag diskutieren.

10. Januar 2017

Was bedeutet Zuwanderung für Kindergärten und Schulen?
Das erste Transferkolloquium findet am 10. Januar 2017 um 17:30 Uhr statt. Das Thema des Abends ist die veränderte Situation von Kindergärten und Schulen, die sich aus der Aufnahme von Kindern ergibt, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind. Die veränderte Situation stellt Kindergärten und Schulen vor neue Herausforderungen. Da sind zum einen die sprachlichen Barrieren, zu deren Überwindung es bereits einige Strategien gibt. Mindestens ebenso bedeutsam sind aber die Lebenserfahrungen, Normen und Wertvorstellungen, die Kinder und Eltern aus ihren Herkunftsländern mitbringen und die in Erziehung und Unterricht und in der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern eine große Rolle spielen. In einem Impulsvortrag möchten wir die Ideen und Ansätze vorstellen, die zu diesen Themen im ZNL vorliegen.
Der Schwerpunkt des Abends liegt auf der anschließenden Diskussion: Was bedeutet die Zuwanderung für Kindergärten und Schulen? Welche Wege haben Sie bisher gefunden, um mit der veränderten Situation umzugehen. Was hat Ihnen dabei geholfen? Auf welche Schwierigkeiten sind Sie gestoßen und was wäre hilfreich um diese zu lösen?

 

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