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Gedächtnis

Abgeschlossene Projekte

  • Zeitabhängige Interferenzen der Konsolidierung in der Schule  (2006 - 2008)
    Das Forschungsvorhaben geht zurück auf die frühen Arbeiten von Müller & Milzecker, in denen gezeigt wurde, dass der Abruf neu erlernter Informationen durch die Präsentation weiterer Informationen gestört wird (sog. „retroaktive Interferenz“). Dabei wird das Ausmaß des interferierenden Einflusses kritisch durch den Zeitpunkt bestimmt, zu dem diese Information angeboten wird. In einem Paradigma zum paar-assoziativen Lernen (=Vokabellernen) sollen die Auswirkungen interferierender Stimuli auf die Ausbildung konsolidierender Prozesse zu verschiedenen Zeitpunkten systematisch untersucht werden ...

     
  • Bedingungen erfolgreicher Gedächtniskonsolidierung - eine fMRT-Untersuchung (2005 - 2008)
    In der Schule, während des Studiums oder im Beruf lässt sich Lernerfolg oft an dem messen, inwieweit gelernte Dinge rasch und fehlerfrei abgerufen und in Handlungen umgesetzt werden können. Ein solcher Abruf des Lernstoffs setzt aber voraus, dass gelernte Inhalte (Wissen oder Verhaltensweisen) sicher ins Langzeitgedächtnis gelangen und sich dort verfestigen (also konsolidieren). Mehrere frühere Studien haben deutlich gezeigt, dass Anteile des medialen Schläfenlappens (insbesondere die hippokampale Region) zu den wichtigsten Hirnstrukturen gehören, die sich an der Konsolidierung maßgeblich beteiligen ...
     
  • Erwerb von visuellem und handlungsbezogenem Wissen mit künstlichen Objekten („nobjects“): Eine fMRT-Untersuchung zu modalitätsspezifischen Hirnaktivierungsmustern (2004 - 2007)
    Nach dem modalitätsspezifischen Ansatz sind neuroanatomisch separierbare Hirnregionen an der Repräsentation von Objekten unterschiedlicher Kategorien beteiligt, in denen visuelle bzw. handlungsbezogene Objektmerkmale kodiert werden: Objekte natürlicher Kategorien (z.B. Tiere) sind überwiegend durch visuelle Merkmale (z.B. Umrissformen) repräsentiert und aktiveren den visuellen Assoziationskortex (okzipito-temporale Regionen) relativ stark, während Objekte artifizieller Kategorien (z.B. Werkzeuge) vielmehr durch funktionale Merkmale (z.B. Handlungen) repräsentiert sind und die motorischen Regionen (fronto-zentrale Regionen) stärker aktivieren. Ziel dieser Untersuchung war daher, mittels fMRT-Untersuchung neuroanatomisch unterscheidbare Lokalisationen für die Herausbildung des modalitätsspezifischen Wissens mit künstlichen Objekten nachzuweisen ...