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Exekutive Funktionen

Wir Menschen handeln oft ohne vorherige Überlegung und Reflektion. Wenn wir es doch tun, den „Autopiloten“ also ausschalten, dann sind Exekutive Funktionen im Einsatz. Exekutive Funktionen steuern das bewusste Verhalten. Mit dem Älterwerden gelingt es Kindern immer besser ihre Gedanken und ihr Verhalten in den Griff zu bekommen. Diese verbesserte Selbststeuerung wird im Zusammenhang mit der Entwicklung der Exekutiven Funktionen gesehen.
In dieser Rubrik finden Sie Projekte, die die Entwicklung der Exekutiven Funktionen fördern und Studien, die Fördermöglichkeiten evaluieren.

Aktuelle Projekte

  • YOLO - (Selbst)sicher Radfahren: Ein Projekt zur Förderung der Sicherheit jugendlicher Radfahrer durch Stärkung der Selbststeuerungskompetenz
    Sicheres Radfahren stellt viele Anforderungen an Kinder und Jugendliche. Während der Grundschulzeit wird viel Wert auf das Vermitteln von theoretischem Wissen und das Einüben praktischer Fähigkeiten gelegt, die für sicheres Radfahren wichtig sind. Doch obwohl in der Grundschule einige Zeit in Verkehrserziehung investiert wird, schnellen die Radunfallzahlen laut den Statistiken zum Schülerunfallgeschehen ab einem Alter von 10 Jahren in die Höhe ...

  • EMILemil_logo
    Alles im Griff: Förderung von exekutiven Funktionen und Selbstregulation im Kindergartenalltag

    Mit EMIL hat das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung ein Konzept entwickelt, das die aktuellen Erkenntnisse der Lernforschung für die Kindergartenpraxis nutzbar macht. Das Ziel von EMIL besteht darin, pädagogische Fachkräfte zu qualifizieren und zu unterstützen, die exekutiven Funktionen und die Selbstregulationsfähigkeit von Kindern alltagsintegriert zu fördern. Aus Studien ist bekannt, dass die Entwicklung dieser zentralen Fähigkeiten positiv unterstützt werden kann. Dazu brauchen Kinder eine entsprechende Begleitung und eine förderlich gestaltete Umgebung. Durch zwei Erprobungen konnte die Wirksamkeit von EMIL wissenschaftlich nachgewiesen werden.
    Seit 2015 befindet sich EMIL im Rollout: An sechs Standorten in Baden-Württemberg finden regelmäßig Qualifizierungen statt, zu denen sich Erzieher/innen aus BW anmelden können.
    Weitere Informationen zum Konzept und der Qualifizierung sowie den Link für die Online-Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage: www.znl-emil.de.
    Das EMIL-Projekt wird durch die Baden-Württemberg Stiftung gefördert.

  • Fex - Förderung exekutiver Funktionen
    Fex Spiele Entwicklung

    Fex steht für „Förderung exekutiver Funktionen“. Fex ist ein Spiel- und Lernprogramm, das vom ZNL gemeinsam mit Wehrfritz und HABA entwickelt wurde. Mit Fex werden neueste Erkenntnisse der kognitiven Neurowissenschaft zum spielerischen Training exekutiver Funktionen für Familien und die pädagogische Praxis nutzbar gemacht.
    Diese Erkenntnisse werden in neue Spiel- und Lernmaterialien zum Training exekutiver Funktionen integriert und im Austausch von Wissenschaftlern, Pädagogen und der HABA-Firmenfamilie für Kindergärten, Grundschulen und Familien entwickelt ...

 


Abgeschlossene Projekte

  • Expertise: Die Auswirkungen von Bewegungsaktivität auf die Entwicklung von Kindern (2013 - 2015)
    Im Auftrag der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg erstellt das ZNL eine Expertise zur Auswirkung von Bewegungsaktivität auf die Entwicklung von Kindern. Die Expertise beschäftigt sich mit dem Sichten der vorhandenen Studien zur Auswirkung von Bewegungsaktivität bei Kindern bis ins Grundschulalter. Im Fokus stehen hierbei die Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung der Kognition, akademischen Leistungen und des Selbstkonzepts ...
     
  • Werkstatt Förderung exekutiver Funktionen (2014)
    Das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen entwickelt in Zusammenarbeit mit der Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft, dem Amt für Sport und Bewegung und dem GemeinschaftsErlebnis Sport ein Weiterbildungskonzept für pädagogische Fach- und Lehrkräfte im Bereich der Förderung exekutiver Funktionen durch Sport und Bewegung. Dafür werden Akteure der Stuttgarter Bildungspartnerschaft in der „Werkstatt Förderung exekutiver Funktionen“ ausgebildet, um anschließend das Thema als Multiplikatoren weiterzugeben ...
     
  • Multiplikatorenqualifizierung zu „Förderung exekutiver Funktionen durch Bewegung, Sport und Spiel“ (2014)
    Das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen und das INSTITUT BILDUNG plus haben im Jahr 2013 in Kooperation mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg ein Qualifizierungskonzept „Förderung exekutiver Funktionen“ für die Zielgruppe Grundschul-Lehrkräfte/Sport entwickelt ...
     
  • Förderung exekutiver Funktionen durch Bewegung und Sport - Pilotprojekt zur Qualifizierung von Grundschulfachkräften (2013)
    Das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen und das INSTITUT BILDUNG plus entwickeln in Kooperation mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg ein Qualifizierungskonzept „Förderung exekutiver Funktionen“ für die Zielgruppe Grundschul-Lehrkräfte/Sport ...
     
  • Förderung der Selbstregulation in der Grundschule  (2010)
    In dem Projekt „Förderung der Selbstregulation in der Grundschule“ haben das ZNL und Wehrfritz in intensiver Zusammenarbeit mit 14 Lehrern aus 11 bayerischen Grundschulen der Schulämter Dillingen, Memmingen, Coburg, München Land und München Stadt – unterstützt vom Bayerischen Kultusministerium und der Metzler Stiftung – verschiedene Lernspiele und Lernmaterialien entwickelt, um exekutive Funktionen von Grundschulkindern im und außerhalb des Unterrichts zu fördern ...
     
  • Eine EEG Studie zur Förderung exekutiver Funktionen von Schülerinnen und Schülern der 7. Klassenstufe durch körperliche Fitness und eine 20-minütige Ausdauerbelastung
    In dieser Studie an Realschülern der 7. Klasse, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wurde, wollten wir durch den Einsatz des EEGs bzw. durch die Analyse ereigniskorrelierter Potentiale untersuchen, wie bedeutsam die körperliche Fitness bzw. eine mittlere 20-minütige Ausdauerbelastung für die Förderung exekutiver Funktionen ist ...
     
  • Einfluss des Sportunterrichts und einer 5-minütigen bewegten Pause auf exekutive Funktionen von Schülern der 4. und 7. Klassenstufe  (2006 - 2009)
    Exekutive Funktionen werden den höheren geistigen Leistungen zugeordnet. Sie sind vor allem in komplexen Situationen gefordert, für deren Bewältigung verschiedene kognitive Prozesse benötigt werden ...
     
  • Die tägliche Bewegungszeit in der Schule: Untersuchung der Wirkung von Bewegung auf Lernen
    Über die gesundheitsprotektive Wirkung des Sports hinaus finden sich in den letzten Jahren vermehrt Hinweise auf eine positive Wirkung des Sports auf kognitive Prozesse. Es ist bis heute unklar, welche Prozesse der positiven Wirkung körperlicher Aktivität auf Geist und Seele zugrunde liegen ...
     
  • Der Effekt von Ausdauer-Lauf-Training auf die Konzentrations- und Merkfähigkeit bei gesunden jungen Erwachsenen (laufen macht schlau?). (2006 - 2007)
    In Untersuchungen mit älteren Menschen hat sich gezeigt, dass Bewegung einen positiven Einfluss auf kognitive Funktionen wie das Gedächtnis, das Problemlösen und das gesundheitliche Wohlbefinden hat .. .
     
  • „URMEL-ICE“ (Ulm Research on Metabolism, Exercise and Lifestyle Intervention in Children)
    Kinder erleben Bewegung (2005 - 2008)

    Die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas hat bei Kindern in den vergangenen Jahrzehnten weltweit deutlich zugenommen. Diese Entwicklung fand sich auch bei deutschen Kindern und Jugendlichen. Übergewichtige Kinder und Jugendliche tragen ein erhöhtes Risiko, als Erwachsene ebenfalls übergewichtig zu sein, und haben somit ein gegenüber ihren normalgewichtigen Altersgenossen deutlich erhöhtes Risiko, später an adipositasassoziierten Erkrankungen wie z. B. Diabetes mellitus, koronarer Herzkrankheit oder Malignomen zu leiden ...
     
  • Dynamisches Stehen im Unterricht (2006 - 2007)
    Am Albrecht Ernst Gymnasium in Öttingen entstand 2006 die Möglichkeit, ein Klassenzimmer mit ergonomisch optimierten höhenverstellbaren Tischen auszustatten. Das ZNL half zu überprüfen, ob eine solche Gestaltung des Klassenzimmers zu einer verbesserten Lernleistung und einem gestärkten Wohlbefinden der Schüler führen kann ...