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Dialog im ZNL

Wir bieten ab 2017 den “Dialog im ZNL” für interessierte Gäste an. In diesem Austauschforum werden Theorien und andere wissenschaftliche Ergebnisse vorgestellt und von Praktikern und Wissenschaftlern gemeinsam in ihrer Anwendbarkeit für die Praxis diskutiert. Der “Dialog im ZNL” teilt sich in drei Phasen: (a) die Vorstellung der Theorien und Ergebnisse, (b) die Diskussion in Kleingruppen und (c) die Zusammenfassung der Inhalte der Diskussion im Plenum.
Damit erhalten die Gäste die Möglichkeit eine aktive Rolle einzunehmen und ihre Ideen und Meinungen zum Thema beizutragen.

Wann und wo findet der ”Dialog im ZNL” statt?

Der “Dialog im ZNL” findet ca. 8 mal jährlich an einem Dienstagabend 17:30 Uhr im Dachgeschoss des ZNL statt (siehe Kontakt).
Zur Abschätzung der Teilnehmerzahlen wird um Anmeldung über die folgende Webseite gebeten.
Wenn Sie regelmäßig informiert werden möchten, können Sie sich in unseren Emailverteiler eintragen.

Ausblick auf Themen und Termine

11. Juli 2017

Kinder und Bildschirmmedien
Im Alltag spielen Bildschirmmedien heute eine große Rolle. Das führt dazu, dass auch die Kleinsten sie schon erleben können – aber auch müssen? Eltern setzen sich mit dem Thema auseinander und stellen sich Fragen: Ist die Nutzung von Bildschirmmedien im Kindergartenalter schon notwendig? Wie viel Bildschirmmedien „verträgt“ ein Kindergartenkind und was weiß man über Auswirkungen der frühen Mediennutzung? 
In einem Impulsvortrag wird ein kurzer Überblick über die bisherige Studienlage gegeben. Im Anschluss laden wir Eltern von Kindern zwischen 3 und 6 Jahren dazu ein, über folgende Fragen in Austausch zu kommen: Wie nehmen Eltern die Situation wahr? Wie wird in der Familie mit Bildschirmmedien umgegangen? Welche Form der Unterstützung wünschen sich Eltern für den Umgang mit dem Thema Bildschirmmedien?

September 2017

Effekte von fantasiegeleitetem Rollenspiel bei Kindern auf Exekutive Funktionen und Theory of Mind.
 

Oktober 2017

Selbststeuerung und exekutive Funktionen

 

Bisherige Veranstaltungen

4. April 2017

Berufsorientierung aus Sicht der Eltern
Wie können Eltern die Berufsorientierung ihres Kindes unterstützen und was wünschen sie sich dafür?

31. Januar 2017

Große Ideen der Naturwissenschaften bei kleinen Grundschülern in Deutschland
Das Thema des Abends ist der MINT-Unterricht in der Grundschule. Wir möchten die Ideen von Wynne Harlen vorstellen und diskutieren. Wynne Harlen ist eine emeritierte Professorin, die über 50 Jahre lang zur Vermittlung von Naturwissenschaften geforscht hat. Sie gab 2015 das Buch „Working with the Big Ideas of Science Education“ heraus. Es beschreibt, wie Naturwissenschaften mit großen Ideen vermittelt werden können. Beispiele für solch große Ideen sind z.B., dass alle Materie aus kleinsten Teilchen besteht, dass Objekte andere Objekte aus der Ferne beeinflussen können, dass Bewegungsänderungen eine Kraft brauchen oder dass Organismen Energie und bestimmte Substanzen zum Leben brauchen.
Weg von vereinzelten Phänomenen – hin zu großen Ideen? Funktionieren solch große Ideen schon in der Grundschule? Wie kann das aussehen? Wie muss es angelegt werden? Diese Fragen werden wir an dem Abend nach einem Impulsvortrag diskutieren.

10. Januar 2017

Was bedeutet Zuwanderung für Kindergärten und Schulen?
Das erste Transferkolloquium findet am 10. Januar 2017 um 17:30 Uhr statt. Das Thema des Abends ist die veränderte Situation von Kindergärten und Schulen, die sich aus der Aufnahme von Kindern ergibt, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind. Die veränderte Situation stellt Kindergärten und Schulen vor neue Herausforderungen. Da sind zum einen die sprachlichen Barrieren, zu deren Überwindung es bereits einige Strategien gibt. Mindestens ebenso bedeutsam sind aber die Lebenserfahrungen, Normen und Wertvorstellungen, die Kinder und Eltern aus ihren Herkunftsländern mitbringen und die in Erziehung und Unterricht und in der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern eine große Rolle spielen. In einem Impulsvortrag möchten wir die Ideen und Ansätze vorstellen, die zu diesen Themen im ZNL vorliegen.
Der Schwerpunkt des Abends liegt auf der anschließenden Diskussion: Was bedeutet die Zuwanderung für Kindergärten und Schulen? Welche Wege haben Sie bisher gefunden, um mit der veränderten Situation umzugehen. Was hat Ihnen dabei geholfen? Auf welche Schwierigkeiten sind Sie gestoßen und was wäre hilfreich um diese zu lösen?

 

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