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Dialog im ZNL

Wir bieten ab 2017 den “Dialog im ZNL” für interessierte Gäste an. Wir im ZNL betrachten Themen nicht nur von der wissenschaftlichen Seite, sondern legen großen Wert auf die Sicht der Praktiker. Deshalb haben wir den „Dialog im ZNL“ ins Leben gerufen.
Zu Beginn unserer jeweiligen Veranstaltung stellen wir Ihnen Theorien und andere wissenschaftliche Ergebnisse zum entsprechenden Thema vor. Im Anschluss freuen wir uns, mit Ihnen zusammen in den Austausch über die Anwendbarkeit in der Praxis zu gehen.

Wann und wo findet der ”Dialog im ZNL” statt?

Der “Dialog im ZNL” findet ca. 8 mal jährlich an einem Dienstagabend 19:00 Uhr im Dachgeschoss des ZNL statt (siehe Kontakt).
Zur Abschätzung der Teilnehmerzahlen wird um Anmeldung über die folgende Webseite gebeten.
Wenn Sie regelmäßig informiert werden möchten, können Sie sich in unseren Emailverteiler eintragen.

Ausblick auf Themen und Termine

17. Oktober 2017

Auszubildende im Baugewerbe und ihr Umgang mit Risiken
Junge Menschen befinden sich in einer Entwicklungsphase, in der sie neue Erfahrungen machen und viele Kompetenzen erwerben müssen. Bestimmte Prozesse in der Entwicklung des Gehirns befähigen sie dazu, sich mutig und zuversichtlich neuen Herausforderungen zu stellen. Zugleich ist das kognitive Steuerungssystem, das Menschen dazu bringt, die Folgen ihres Handelns abzuschätzen, noch im Entwicklungsprozess. Dadurch ist die Einschätzung von Gefahren und der bewusste Umgang mit Risiken im Jugendalter oft noch unzureichend. Problematisch ist das besonders für die Jugendlichen, die sich in der Ausbildung zu einem Beruf befinden, der einen bewussten Umgang mit Gefahren erfordert.  Dazu gehören u.a. die Berufe im Baugewerbe. Während Gefahren wie etwa Unfälle, denen durch entsprechende Schutzmaßnahmen entgegengewirkt werden kann, so offensichtlich sind, dass sie eher wahrgenommen und bei entsprechender Anleitung richtig bewertet werden, machen Risiken, die weniger offensichtlich sind, erhebliche Probleme. Das betrifft besonders Risiken, deren Folgen erst später eintreten (z.B. Hautkrebserkrankungen bei Menschen, die im Freien arbeiten oder langfristige Schäden beim Umgang mit Gefahrstoffen).
Das ZNL plant ein Projekt zur Förderung von Selbststeuerung und Risikokompetenzen bei Auszubildenden im Baugewerbe, um den Jugendlichen einen angepassten Umgang mit Risiken zu erleichtern. Wir möchten das Projekt und einen ersten Entwurf für ein Trainingsprogramm vorstellen und mit Lehrkräften, Ausbildern und weiteren interessierten Personen diskutieren. Dabei möchten wir prüfen, wie das Trainingsprogramm gestaltet werden sollten, um für junge Menschen attraktiv zu sein, wie Sie als Fachleute für Auszubildende die Umsetzbarkeit unseres Entwurfs beurteilen und ob Sie Möglichkeiten sehen, ein solches Programm im Kontext oder Umfeld von Berufsschulen zu erproben.

 

Bisherige Veranstaltungen

19. September 2017

Spielen ist Zeitverschwendung!?
Kinder lieben es zu spielen. Dabei nutzen sie bereits früh ihre Fantasie: Aus Sand wird ein leckerer Kuchen gebacken, der Holzstock wird zum Pferd oder die Pappkartonrolle zum Fernrohr. Spielen macht Spaß – aber macht es Sinn?
An diesem Abend soll der Frage nachgegangen werden, welche Effekte besonders das fantasiegeleitete Rollenspiel auf Kinder haben kann.

4. April 2017

Berufsorientierung aus Sicht der Eltern
Wie können Eltern die Berufsorientierung ihres Kindes unterstützen und was wünschen sie sich dafür?

31. Januar 2017

Große Ideen der Naturwissenschaften bei kleinen Grundschülern in Deutschland
Das Thema des Abends ist der MINT-Unterricht in der Grundschule. Wir möchten die Ideen von Wynne Harlen vorstellen und diskutieren. Wynne Harlen ist eine emeritierte Professorin, die über 50 Jahre lang zur Vermittlung von Naturwissenschaften geforscht hat. Sie gab 2015 das Buch „Working with the Big Ideas of Science Education“ heraus. Es beschreibt, wie Naturwissenschaften mit großen Ideen vermittelt werden können. Beispiele für solch große Ideen sind z.B., dass alle Materie aus kleinsten Teilchen besteht, dass Objekte andere Objekte aus der Ferne beeinflussen können, dass Bewegungsänderungen eine Kraft brauchen oder dass Organismen Energie und bestimmte Substanzen zum Leben brauchen.
Weg von vereinzelten Phänomenen – hin zu großen Ideen? Funktionieren solch große Ideen schon in der Grundschule? Wie kann das aussehen? Wie muss es angelegt werden? Diese Fragen werden wir an dem Abend nach einem Impulsvortrag diskutieren.

10. Januar 2017

Was bedeutet Zuwanderung für Kindergärten und Schulen?
Das erste Transferkolloquium findet am 10. Januar 2017 um 17:30 Uhr statt. Das Thema des Abends ist die veränderte Situation von Kindergärten und Schulen, die sich aus der Aufnahme von Kindern ergibt, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind. Die veränderte Situation stellt Kindergärten und Schulen vor neue Herausforderungen. Da sind zum einen die sprachlichen Barrieren, zu deren Überwindung es bereits einige Strategien gibt. Mindestens ebenso bedeutsam sind aber die Lebenserfahrungen, Normen und Wertvorstellungen, die Kinder und Eltern aus ihren Herkunftsländern mitbringen und die in Erziehung und Unterricht und in der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern eine große Rolle spielen. In einem Impulsvortrag möchten wir die Ideen und Ansätze vorstellen, die zu diesen Themen im ZNL vorliegen.
Der Schwerpunkt des Abends liegt auf der anschließenden Diskussion: Was bedeutet die Zuwanderung für Kindergärten und Schulen? Welche Wege haben Sie bisher gefunden, um mit der veränderten Situation umzugehen. Was hat Ihnen dabei geholfen? Auf welche Schwierigkeiten sind Sie gestoßen und was wäre hilfreich um diese zu lösen?

 

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